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Nach dem Beispiel von Fernald hat Schwester Beun von mehr als zweitausend Mädchen (von 8 bis 18 Jahren) und Erwachsenen mehrere Gruppen von „schlechten“ und auch von „braven“ Taten sittlich beurteilen und die Fälle der Schlechtigkeit oder der Bravheit nach abstufen lassen, um so eine Einsicht in das ethische Urteilen und in die Entwicklung der Moral mit dem Alter zu gewinnen. Sie kam dabei zum Schluß, daß das sittliche Urteil mit den Jahren „besser“ wurde, wobei sie feststellen konnte, daß ein moralisches Urteil „der Wahrheit nahe“ war und außerdem in der von Erwachsenen gegebenen Rangordnung einen Vergleichungspunkt hatte. In diesem Punkte herrscht freilich keine einheitliche