You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Schon wiederholt habe ich versucht, die Aufmerksamkeit der psychoanalytischen Leser auf den Reichtum zu lenken, welcher in der vergleichenden Psychologie der Primaten verborgen liegt. Kein Analytiker darf z. B. an der Tatsache vorübergehen, daß die meisten Primaten in Familien leben, die durch die Dominanz des Familienhauptes zusammengehalten werden,2 daß sie zur Zeit der Erschütterung dieser Dominanz erbitterte Kämpfe führen, bei welchen sehr oft das Weibchen am Kampffelde bleibt, daß sie keine Brunstzeit zeigen,3 zyklisch men-struieren4 und viele von ihnen eine Geschlechtshaut entwickeln;5 daß die Jungen „polymorph-pervers“ sind, aber auch bei den Erwachsenen oft eine Unbestimmt-heit bezüglich des Objektes der sexuellen Betätigung besteht,6 daß die Kinder