You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der Autor — kein Arzt — will einen Bericht über die pathologischen Beziehungen zwischen Leib und Seele geben. Das Buch ist eines von den vielen, die gerade in den letzten Jahren erschienen sind. Es gibt Kapitel über „Das Problem des Kindes“, „Infantile Sexualität“ (deren Existenz geleugnet wird), „Die Folgen schlechter Gesundheit“, „Angstzustände (Neurasthenie)“, „Die Theorien Janets“, „Die Theorien Freuds“, „Die Theorien Jungs“, „Die Theorien Adlers“ usw. Die Psychoanalyse ist ausführlich behandelt, aber die ihr gewidmeten Abschnitte sind durch arge Mißverständnisse und falsche Behauptungen verwirrt. Ein energischerer Referent als ich würde sie vielleicht alle der Reihe nach durcharbeiten, um die nötigen Korrekturen vorzubringen. Diese Aufgabe wäre aber für den Referenten und die Leser gleich lästig. Auch ist sie nicht vonnöten, denn der Verfasser hat keinerlei selbständiges und originelles Mißverständnis vorgebracht. Das einzig Erstaunliche an dieser Art Bücher ist, daß der Verfasser es nicht der Mühe wert findet, vor der Veröffentlichung jemanden zu Rate zu ziehen, der mit dem Gegenstande vertraut ist.
E. Jones (London)