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Der Aufsatz stellt die Niederschrift eines an der medizinischen Fakultät zu Chiba (Japan) gehaltenen Referates dar, in dem der Autor sich bemühte, eine übersichtliche Gesamtdarstellung der Psychoanalyse zu geben. Er legt dabei besonderes Gewicht auf Verbindungen und Übereinstimmungen, die die Lehren der Psychoanalyse mit denen anderer psychologischer Schulen, besonders mit der Charlotte Bühlers, haben und bietet so einen Gesamtüberblick. Bedauerlich ist, daß der Autor an verschiedenen Stellen eigene Ansichten in seine Darstellung der Freudschen Gedankenwelt so einbaut, daß dem Leser nicht klar wird, wo diese endet und jene beginnen; ferner, daß ihm an manchen Punkten großbe Mißverständnisse der psychoanalytischen Theorie unterlaufen sind. So meint er, daß einer oralen und analen Phase eine „masturbatorische“ und dieser erst eine (sich zeitlich nur teilweise mit ihr deckende) „inzestuöse“ folge, die der „artspezifischen Einprägung der menschlichen Sexualität“ diene. Auch das Über-Ich hat er mißverstanden, wenn er meint, nach der „genitalen“ Stufe, die in der Pubertät erreicht werde, noch eine eigene „soziale“ einführen zu müssen: „Das soziale Niveau deckt sich größtenteils mit