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Die Psychopathie Verlaines auf die allzu einfache Formel aufgebaut zu finden, sein überstarker Sexualtrieb neben seiner grotesken Häßlichkeit seien das Verhängnis seines Lebens und die Wurzel seines Schaffens geworden, befriedigt den Leser nicht. Eine Untersuchung der Frage, „mit welchen Mitteln Verlaine die Verdrängung und Abreagierung seiner Sexualtriebe auf dem Umweg über das künstlerische Schaffen durchzuführen versuchte“, bleibt ein Torso, da nicht eine detaillierte Analyse auch seiner Ichstruktur durchgeführt ist.
E. Hitschmann (Wien)