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Eine nach Quantität und Qualität wirklich erstaunliche Leistung, die den Mitarbeitern unsere Bewunderung und Dankbarkeit sichert. Das Buch besteht aus 299 Seiten in Kleindruck, auf denen alle denkbaren in der Psychologie benutzten Termini mit voller Definition, zuweilen mit wertvollen Bemerkungen wiedergegeben sind. Eine strenge Probe für ein solches Lexikon ist es, ob die psychoanalytischen Fachausdrücke, die so oft sorglos übergegangen oder falsch definiert werden, entsprechend behandelt sind. In diesem Buche hat man sich auf diesem Gebiete großer Sorgfalt befleißigt und man ist geneigt, anzunehmen, daß auch andere Gebiete der Psychologie mit gleicher Genauigkeit behandelt werden. Wir finden gute Definitionen von Worten wie: anaclitic (Anlehnung [-stypus]), cathexis (Besetzung), id (Es), preconscious (vorbewußt), parapraxis (Fehlleistung), usw. Offenbar ist unser „Glossary“ benützt worden, denn man findet einen Fehler, der aus ihm übernommen ist: omnipotence of thought statt omnipotence of thoughts (Allmacht der Gedanken). Die Bearbeiter verbessern unser Glossary durch die Korrektur eines wichtigen Irrtums, des Terminus scoptophilia (Schaulust), der richtig scopophilia heißen soll. Bei der Definition von aphanisis sind die Worte „Furcht vor“ unnötigerweise hinzugefügt worden.
Das Buch ist mit 18 Appendices versehen, die von Listen der Komplexe und Phobien bis zu statistischen Formeln reichen, logische Trugschlüsse und die Topographie des Zentralnervensystems umfassen. Diesem Teile folgt ein Verzeichnis der einschlägigen Lexika, ein deutsches und ein französisches Glossar, beide mit größter Sorgfalt bearbeitet.
Dieses großartige Werk stellt unschwer alle älteren psychologischen Lexika in den Schatten und reiht sich den wenigen Bänden an, die jedem ernsten Forscher unentbehrlich sind.
E. Jones (London)