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Man muß den Weltkrieg als Beweis dafür ansehen, daß es den Menschen mißlungen ist, eine feste und sichere Zivilisation zu begründen. Die Sicherung der westlichen Zivilisation hing von der Fähigkeit des Menschen ab, die Gemeinschaft zu organisieren und ihr den Willen des Stärksten, in der Hauptsache durch physische Kräfte, aufzuerlegen. Der Weltkrieg stellt den Höhepunkt dieser Politik dar und hat, da er weder Frieden noch Sicherheit zu bringen vermochte, unzweifelhaft eine Schicht denkender Menschen aufgerüttelt und ließ sie den Wert von vielem, das vor dem Kriege als notwendig für unsere individuelle und soziale Anpassung galt, in Frage stellen.
Konfusion und Chaos haben seit dem Kriege in den politischen und finanziellen Kreisen überhand genommen. Die Industrie und andere soziale Betriebe werden reorganisiert, rationalisiert und mechanisiert. Im Gegensatz zu diesen Auflösungserscheinungen haben zwei Bestrebungen ständig Fortschritte gemacht und an Bedeutung gewonnen. Die erste ist das Anwachsen von Maschinen aller Art, die zweite die Zunahme und die Gestaltung des Interesses an der Psychologie. Meiner Meinung nach stellen sie verschiedene und in gewisser Hinsicht entgegengesetzte Bestrebungen dar, um ein gemeinsames Ziel, nämlich Sicherheit zu erreichen; die treibende Kraft wird in beiden Fällen durch Selbst- und Art-Erhaltungstriebe bestimmt.
Die erste Tätigkeit betrifft die Entwicklung von Maschinen aller Art, speziell solcher, die im Kriege verwendet werden können. Flugzeuge, Autos und unzählige arbeitsparende Vorrichtungen scheinen die Ausbildung von Körperfertigkeiten, außer für Sport und Vergnügen, in kürzester Zeit überflüssig machen zu wollen. Die psychischen Faktoren, die im Einzelnen zur Erfindung einer Maschine führen, stehen mit jenen, die die Gemeinschaft zur Anwendung und Nutzbarmachung der Erfindung veranlassen, kaum in Beziehung. Das Sprichwort, daß „die Notwendigkeit die Mutter der Erfindung sei“, ist dann richtig, wenn man die Notwendigkeit, auf di