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Das psychoanalytische Interview eignet sich besonders gut für objektive Untersuchungsmethoden, da es unter verhältnismäßig stabilen Bedingungen durchgeführt wird. Trotz großer Verschiedenheiten in den Einzelheiten ist es möglich, wiederholte Beobachtungen über die Korrelation zwischen verbalem Ausdruck
und körperlichen Erscheinungen zu machen. Was der Analysand sagt, kann nach verschiedenen Relevanzgesichtspunkten klassifiziert werden; je nachdem z. B., ob sich die Äußerungen des Analysanden auf ihn selbst, auf den Analytiker oder auf der Situation fremde Objekte beziehen; oder ob sie das Objekt, mit dem sie sich beschäftigen, als beschäftigt oder befriedigt darstellen.
Die Bewegungen, welche während einer Stunde gemacht werden, sind zweierlei Art: solche, die der Analytiker mit freiem Auge beobachten kann (wie deutlich wahrnehmbare Armbewegungen), und unsichtbare Bewegungen (wie Veränderungen von Puls und Haut), die spezieller Registrierapparate bedürfen.
Der Verfasser hat eine Reihe von Studien durchgeführt, welche dazu bestimmt sind, einige Wege zur objektiven Untersuchung der analytischen Situation aufzuzeigen.1
Wir meinten, daß es eine der fruchtbarsten Betrachtungsweisen des sich über einen längeren Zeitraum erstreckenden (psychoanalytischen) Interviews ist, sich zu vergegenwärtigen, daß das Objekt verschiedene Phasen von Spannung und Affekt durchläuft, und haben uns darum dafür entschieden, unsere Untersuchungen auf dieses Problem zu konzentrieren. Können wir, wenn wir bestimmte Indikatoren für Spannungen und solche für Affekte wählen, aus den Daten über Spannungen Veränderungen an den das Affektleben betreffenden Indikatoren voraussagen und vz'ce versa? Die Bezeichnung „Spannung“ bezieht sich auf unbewußte Prozesse, während der Ausdruck „aktiver Affekt“ bewußte Vorgänge bezeichnet.
Ein früherer Bericht zeigte, daß verbale Veränderungen und körperliche Veränderungen während der Analysestunde durch genaue Meßmethoden miteinander korreliert werden können, oder ge