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Auf dem beschränkten Raum von 50 Textseiten wird eine unverhältnismäßig große Anzahl von graphischen Symptomen physischer und psychischer Erkrankungen mitgeteilt. Die Darstellung schwankt zwischen dogmatischen Behauptungen von großer Kühnhcit und ängstlichen Einschränkungen, welche diesen sogleich nachfolgen. Von einer ganzen Reihe der aufgezählten und durch Schriftbeispiele illustrierten „Zeichen“ weiß man, daß sie empirisch gut begründet sind. Doch trägt die Autorin nichts dazu bei, den Zufsammenhang von Krankheit und handschriftlichem Ausdruck zu erforschen. Höchstens kann man sagen, daß in dem von ihr vorgelegten Material Anregungen zur Erforschung dieses Zusammenhangs enthalten seien.
W. Marseille (Wien)