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Sozialpsychologische Untersuchungen eines Mitgliedes der Pennsylvania-Universität, Philadelphia, an deutschen Eisenbahnarbeitern unter Vergleich mit amerikanischen Fabrik-verhältnissen. Zahl der Untersuchungen, Art und wochenbis monatelange Dauer der Einzeluntersuchungen werden genau angegeben. Wie schon der Titel andeutet, vertritt der Autor einen Standpunkt, der dem, was man gewöhnlich unter Taylorsystem versteht, entgegengesetzt ist und doch unter Berücksichtigung der Zufriedenheit der Arbeiter das Gleiche bezweckt: möglichst gute Leistung. Verständnisvolle und wirksame Arbeitsaufsieht und Leitung wird verlangt und gelehrt. Es ist ein Buch in erster Linie für Betriebsleiter und Fabriksärzte (letztere kommen in den langjährigen Erfahrungen des Autors nicht gut weg). Zweitens bietet das Werk dem Psychologen anderer Observanz als derjenigen des Autors Interessantes, wozu die objektive Art der Darstellung, die Einzelschilderung, die vielen tabellarischen Übersichten viel beitragen. Es ist mehr im Ton als in der Darstellung, daß der Realismus durch Optimismus leidet. In etwas oberflächlicher Art heißt sich die Arbeitsweise des Autors etwa analytisch; der Psychoanalyse steht H. fremd, aber nicht feindlich gegenüber, schreibt Freud z. B. zu, alles aus einem Punkt zu