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Der Autor verweist auf die Notwendigkeit jener Art von Psychologie, die erklärt, weshalb die Menschen so wahrnehmen, fühlen, denken und handeln, wie sie es tun. Die Schulpsychologie mit ihren Methoden der Selbstbeobachtung, der Behaviorismus, der Personalismus werden kritisch gewürdigt, wobei sich zeigen wird, daß sie die großen Zentralproblème der menschlichen Natur außer Acht gelassen haben. Die ärztlichen Psychologen und insbesondere die Psychoanalytiker haben den stärksten Antrieb für ein Verständnis der Probleme gegeben, und zwar durch ihre Ausarbeitung eines grundsätzlich dynamischen Entwurfes des Persönlichkeitsbildes. Trotz des Zugeständnisses, daß die Analytiker zum größten Teile recht haben, werden sie unzulänglicher Vorlegung von Tatsachenmaterial, unverantwortlicher Spekulation, voreiliger Schlußfolgerungen und der Hypostasierung der Sachverhalte geziehen und deshalb kritisiert — Umstände, die ihrem Mangel an Vertrautheit mit den grundlegenden Wissenszweigen und ihrem weitverbreiteten „Neurotizismus“ zugeschrieben werden. Das Studium der Psychologie im anerkannten Universitätsbetrieb ist unbefriedigend, da dort über das Wesen des Menschen nichts gelehrt wird; zuerst eine medizinische Ausbildung zu erwerben und dann Psychoanalyse zu studieren, ist unnötig langwierig und weitschweifig. Das reguläre Medizinstudium verhindert im Studierenden