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In dieser kleinen Arbeit gibt Maeder eine vorzüglich klare Einführung in alle Probleme der Psychoanalytik, mit besonderer Berücksichtigung der für die allgemeine Psychologie verwertbaren analytischen Erkenntnisse. Er ist sichtlich bemüht, die Brücke
zwischen der Analyse und der vorfreudschen Psychologie (besonders der französischen) zu schlagen. Er zeigt uns Analytikern, wie viel wir z. B. Janets Lehre von der Dissoziation des Ici zu verdanken haben (was übrigens Freud selbst immer anerkannt hat), anderseits versacht er bei den Franzosen für die neuen und überraschenden Gesichtspunkte der Psychoanalytik Interesse zu erwecken. Die nochmals hervorzuhebende Klarheit and der nicht gewöhnliche Takt, mit dem er die Darstellang selbst der heikelsten Probleme an die Tragfähigkeit analvsenfremder Intelligenzen anpaßt, läßt. aus hoffen, daß die Bemühungen Maeders von Erfolg gekrönt sein und eine Annäherung der zwei nnr künstlich voneinander getrennten psychologischen Schulen zur Folge haben werden.
Maeder beschrankt sich übrigens nicht auf die Rekapitulation der Freud schen Lehren: er gibt auch Eigenes, und zwar eine neue Ansicht über die Funktion des Traumes. Er betrachtet den Traum als eine Art Fortsetzung des Spielerischen Aber die infantile Periode hinaus, und benennt diese Auffassang als „théorie indique dea rêves“. Die kritische Besprechung dieser Theorie wollen wir uns bis zum Erscheinen einer in Aussicht gestellten größeren Arbeit Aber die Traumfunktion aufsparen.
Ferenczi.