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Rank, sowie Juliusburger haben bereits im „Zentralblatt“ unter belegenden Zitaten darauf hingewiesen, daß Schopenhauer schon die Verdrängung and Ersatzbitdung fur die Entstehung des Wahnsinns heranzog, die Flucht des Individuums in die Krankheit verstand und die fundamentale Bedeutung der Sexualität namentlich auch für die Entstehung seelischer Störungen erkannte.
In weiterer, gründlicher Ausführung zeigt Juliusburger, ein genauer Kenner Schopenhauers, noch andere Beziehungen Schopenhauerscher Ideen zur Psychiatrie. Vor allem sind es die deterministische Weltanschauung, Anschauungen über sexuelle Äquivalente, aber unbewußte Seelentätigkeiten, aber noch manches andere, was Schopenhauer zu Freud und Bleuler in Beziehung bringt. Auch zu manchen Lehren Wernickes, so der von den überwertigen Ideen, finden sich bei Schopenhauer Vorboten.
Dr. E. Hitschmann.