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Eine ganz allgemeine Darstellung dieses Themas, durch vier Beispiele, in denen der Komplex ungewöhnlich scharf hervortrat, illustriert. Coriat ist der Ansicht, daß die Verliebtheit eines Knaben in seine Mutter „ein sexueller Impuls abnormaler Natur“ sei, der sich nur unter besonderen Umständen entwickelt, wie z. B. infolge maßloser Zärtlichkeit des Elternteils. (S. 176, 179.) Ref. muß Einspruch erheben gegen die Annahme, daß der Ausdruck „Hamlet-Komplex“ zu gebrauchen sei, „um den Wunsch eines Knaben, daß seine Mutter seinen Onkel heiraten sollte, zu bezeichnen.“ (S. 129.) Abgesehen davon, daß Hamlet diesen Wunsch nie hatte, ist es klar, daß man einen Ausdruck wie diesen nur zur Bezeichnung von etwas Typischem gebrauchen soll; man kann ihn beispielsweise nicht benützen, um das Monologisieren über einen Schädel in einem Friedhof zu beschreiben.
Ernest Jones.