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Hart berichtet über einen Fall, welcher zahlreiche hysterische „fugues“ gehabt hatte, für welche vollständige Amnesie bestand. Unter Anwendung von Hypnose brachte Hart das Erinnerungsvermögen für die Ausnahmezustände dem Patienten dauernd zurück und erforschte auch die Ursachen ihres Auftretens. Diese stellten sich als eine Reihe von psychischen Konflikten dar, deren Natur der Autor mitzuteilen verhindert ist. Mit dem Fortschreiten der Analyse kehrten noch tiefer begrabene Erinnerungen ins Bewußtsein zurück, welche mit den zu den pathogenen Konflikten gehörigen Vorstellungen zusammenhingen. Da entwickelte sich nun während der Behandlung zur Ober-raschung des Beobachters eine zweite Persönlichkeit im Kranken, die folgende zwei charakteristische Eigenschaften zeigte: In diesem neu entstandenen Ausnahmszustande war er dauernd gegen den Arzt feindlich eingestellt und zeigte intensiven, selbst gefährlichen Haß gegen ihn; die zweite Persönlichkeit besaß volle Erinnerung für alles, was gelegentlich ihres früheren Auftretens vorgefallen war, hatte aber keine Erinnerung, weder für die im normalen Seelenzustande erlebte Vergangenheit, noch für die Ereignisse, die während der „fugues“ vorgefallen waren. Hart faßt das Zustandekommen dieses doppelten Ichs so auf, daß die Widerstände gegen die psychologische Ausforschung so stark waren, daß sie sich mit Ausschluß der übrigen Komplexe zu einer zweiten Persönlichkeit kristallisierten. Dafür sprach besonders, daß das zweite Ich bloß dann sich zeigte, wenn man dem wichtigsten Komplexe sich näherte. Schließlich verschwand die Spaltung der Persönlichkeit und der Kranke genas.
Ernest Jones.