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Diese kleine Schrift erörtert die Traumerscheinungen im Lichte theosophischer Betrachtung, indem sie den „physischen“ und „astralen“ Einfluß auf das Bewußtsein und dessen Reaktionen darauf schildert. Abgesehen von den allbekannten Leibreizen wird ein „ätherischer Doppel körper“ des Gehirns angenommen, welcher „in Wirklichkeit nicht weniger materiell ist als das erstere, wenn es auch aus einer Materie besteht, die noch feiner als die gasförmige ist“. Wie dieses „Ätherische“, so scheint auch das davon unterschiedene „Astrale“ — als etwas „jenseits der Grenzen des physisch Erreichbaren“ Liegendes — wie eine mystische Umschreibung des bei der Traumbildung hervorragend beteiligten Unbewußten. Vom astralen Vehikel heißt es beispielsweise (S. 13): „es ist eben der Sitz aller Wünsche und Erregungen.“
„Alle diese verschiedenen Teile des Mechanismus sind in Wirklichkeit nur Werkzeuge des Ego“ (S. 14), das sich im Schlafzustand verändert und der Einwirkung des ätherischen und Astralkörpers stärker unterworfen ist. „Alle Arten Gedanken und Einflüsterungen von Begierden machen auch unter diesen Umständen auf den kamischen Körper tiefen Eindruck, wenn auch in manchen Fällen diese Begierden und Wünsche, die leicht Widerhall in ihm wachrufen, etwas höher sein mögen als gewöhnlich“ (S. 27).
Neben dieser mystischen Erfassung des Unbewußten finden sich — kaum mehr in der eigenartigen theosophischen Auffassung — einzelne zutreffende Hinweise, die von einer guten Beobachtung des Traumlebens zeugen. So die im 6. Abschnitt besprochene „Fähigkeit zu dramatisieren“, die sogar mit dem primitiven Denken in Parallele gestellt wird. „Es scheint beinahe, daß,