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Im ersten Heft dieser Zeitschrift hat Herr Tausk die Arbeit von Dr. Nelken: „Analytische Beobachtungen über Phantasien eines Schizophrenen“ besprochen. In dieser Besprechung stieß ich auf folgende Sätze:
„Im ersten katatonischen Anfall reproduzierte der Patient nämlich die Phantasie, daß die Mäuse nnd Ratten an seinen Geschlechtsteilen nagen. Die symbolische Bedeutung dieser Tiere entnimmt Nelken einem Hinweis Jungs, der in diesen Tieren nächtliche Angsttiere sieht. Kein Zweifel, daß diese Deutung richtig ist, aber sie stammt aus einer späteren Verarbeitung dieses Symbols und verstellt den Weg zur tieferen Einsicht. Die Traum- und Neurosenanalyse hat mich unzweideutig gelehrt und ich finde meine Auffassung von anderen Psychoanalytikern bestätigt, daß Mäuse und Ratten Abort- und Kloakentiere sind und daß sie symbolisch den Defäkationskomplex (Analkomplex) repräsentieren.“
Ich möchte der Tauskschen Auffassung gegenüber Nelkens Betrachtungsweise in Schutz nehmen. Ich bezweifle nicht im geringsten, daß Tausks Auffassung auch wahr ist. Wir wissen das ja schon längst und Freuds Rattenmann hat es auch noch einmal gründlich bestätigt. Wir wissen des fernem sehr wohl, daß die katatonische Introversion und Regression schlechthin alle infantilen Regungen wiedererweckt, was aus zahlreichen Bemerkungen der Neikenschen Analyse hervorgeht. Daß uns diese Seite des Falles entgangen wäre, davon ist also keine Rede, aber sie erschien uns unwichtig, weil sie nachgerade selbstverständlich ist. Es erscheint uns nämlich nicht mehr unbedingt wichtig, zu wissen, daß es der Analkomplex ist, der auch stellvertretend für den normalen Übertragungs- oder Anpassungsweg eintritt, denn wir wissen, daß die krankhafte Libidoregression alle Arten infantiler Sexualismen betrifft, sie produziert Phantasien jeglicher infantiler Art. Wer noch glaubt, es werde eine ganz bestimmte Phantasiegruppe, ein „Komplex“ ausgewählt, der hat eben noch nicht genug Fälle gesehen. Wir halten es daher für irrelevant, daß es