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Die 2¼ jäbrige Trude erwacht aus dem Nachmittagsschlaf.
Sie wird aus ihrem Bettchen gehoben und darf nun, nur vom Hemdchen bekleidet, im Zimmer auf und ab trippeln. Eine Weile sich selbst überlassen zieht sie nun auch das Hemd aus, stellt sich splitternackt vor den
Spiegelkasten und versinkt offenbar in narzißtische Bewunderung ihres Persön-chens, denn sie streicht mit den Händchen an ihrem Körper entlang und konstatiert mit sichtlichem Wohlbehagen: „Trudi s(ch)ön.“ — Wie mir von der verläßlichen Begleitung versichert wurde, hat sich dieselbe Kleine, als man ihr im Modemagazin Frühjahrshüte anprobierte, ohne jegliche Aufforderung oder Aufmunterung immer wieder vor den Wandspiegel gestellt, um sich mit dem jeweilig auf ihrem Köpfchen befindlichen Hut gründlich zu mustern.
Dr. L. Jekels.