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Ausführlicheres über die Behandlung der Psychoanalyse in dieser Jahresversammlung wird im Bericht des Vereines nachzulesen sein, ich möchte mir jetzt nur einige kurze Bemerkungen erlauben, einige Eindrücke wiedergeben, keine Antikritik.
Drei Jahre nach der Deutschen Neurologischen Gesellschaft hat nun aach der Deutsche Verein für Psychiatrie Stellung genommen zur Psychoanalyse, und die scharfen Thesen Prof. Hoches sind anscheinend als eine Resolution des Vereines anzusehen, trotzdem ein Mann vom Ansehen Bleulers das Korreferat hatte. Bleuler präzisierte seinen Standpunkt zur Analyse, Hoche brachte „ein abschließendes Urteil in abgetaner Sache.“
Seine vor einigen Jahren gemachte Diagnose der psychoanalytischen Bewegung vervollständigend, berichtete er jetzt vom Erlöschen jener „psychischen Epidemie unter den Ärzten“, das ansteckende Virus scheine seine Kraft verloren zu haben, durch die dichte Abkapselung dringende Zeichen sprächen von inneren Zerwürfnissen, von Zerfall und Agonie der Bewegung. Trotz dieser seiner für die Menschheit und besonders auch für die Ärzte so trostreichen Prognose, hält Hohe zwei Dinge für sehr nötig: 1. daß man den Zersetzungsprozeß nicht dadurch aufhalte, daß man die Genialität des Schöpfers der Psychoanalyse zugibt — wenn diese Verdrängung nur nicht mißglückt! Ref. —, und 2., daß Prof. Bleuler sein Protektorat über die psychoanalytische Bewegung aufgebe. Ein seltsames Schauspiel war es, wie unser verehrter Lehrer von den verschiedensten Seiten dringendst ersucht wurde, doch von der Analyse zu lassen; man beschwor ihn bei seiner guten wissenschaftlichen Vergangenheit, mahnte an seine moralische Verantwortung,
Prof. Hoche begann mit einer Legitimierung vor der Kompetenzforderung der Psychoanalytiker. Er habe, als die Aufforderung zu diesem Referate an ihn gelangte, nochmals „alles“ gelesen, und in der Tat entnahm er das Material zu einem Witz einer der allerletzten Arbeiten unseres Kollegen Ferenczi, aber Referent hatte den sich steigernden Ei