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Kronfeld definiert Freuds Arbeit: „Eine Psychologie der individuellen Inhalte“ und gibt deren wesentlichste Züge ohne eigentliche kritische Erörterung wieder. Er beschränkt sich bloß auf die Feststellung, daß man bei der Prüfung der Theorienbildungen Freuds „recht wenig gefunden hat, was in seiner jetzigen Fassung einer kritischen Überprüfung standhält“ und bezieht sich hiebei außer auf die Isserlinsche Kritik auf seine eigene ausführliche Publikation.1) Die Argumente Isserlins sind bekanntlich von Bleuler beantwortet worden, Kronfelds theoretische Einwendungen hat