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Die Mehrzahl der Fachleute hat den kausalen Zusammenhang mancher Impotenz mit bis in die reifen Mannesjahre hinein durchgeführter Abstinenz empirisch konstatiert. Die Autoren berichten hier über einen einschlägigen Fall, wo die Impotenz eines Ehegatten nach bis zur Ehe durchgeführter Abstinenz ausgelöst worden war durch psychische Momente: nämlich Grauen vor der bestehenden Genitalblutung der Frau und Angst vor Schwängerung, Das erstmalige Fiasko hielt an, zumal die starke sinnliche Begehrlichkeit der Frau den Mann in der Folge abstieß. Batten die Autoren tiefer analysiert, so wären sie wohl auf unbewußte infantile Momente gekommen, die sowohl die Enthaltsamkeit bis zur Ehe als das Versagen in derselben gemeinsam determinieren. Die relative Kleinheit des Penis des Patienten würde auch auf organische Prädisposition hinweisen. Dr. E. Hitschmann.