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Über den Maler Greuze findet sich in Mother's „Geschichte der Malerei“ folgende die Sexualsymbolik in Bildern Greuzes betreffende Stelle:
„Nicht die Freuden der Sinnlichkeit malt er, sondern die Trauer um die verlorene Unschuld. Ratlos, wie ein aufgescheuchtes Reh blickt das arme Baby, dessen Krug zerbrochen ist. „Meine Unschuld gib mir wieder, gib mir mein verlorenes Glück.“ Ratlos, untröstlich blickt das junge Mädchen, das seinen Spiegel hat fallen lassen, auf die zerbrochene Scheibe. Alles Lebensglückes beraubt, tränenden Auges schaut ein anderes Kind auf sein gestorbenes Vögelchen. „Glaubt nicht“, schrieb Diderot, „daß es um den Krug, don Spiegel oder das Vögelchen sich handelt. Die jungen Mädchen beweinen mehr, und sie weinen mit Recht.“
Dr. H. Hitschmann.