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Pfenninger verarbeitete in dieser Studie ein Assoziationsmaterial, das er mit folgender Versnchsanordnung gewonnen hat: bei je vier männlichen und je vier weiblichen ungebildeten Normalen (Wärtern der Anstalt) nahm er nach dem Jungschen Reizwörterschema je 100 Assoziationen auf und notierte Reaktion, Reaktionszeit, Reproduktion samt allfälligen Störungserscheinungen (Unruhigwerden, Lachen usw.). Dieses Experiment wiederholte er bei allen Versuchspersonen in wöchentlichen Intervallen achtmal mit den gleichen Reizwörtern Der ganz gleiche Versuch wurde auch bei sechs männlichen und fünf weiblichen Kranken in sicheren und reinen Fällen von Dementia praecox angestellt. Er benutzte dann daneben auch noch Assoziationen, die auf die gleiche Weise, aber von einem weiblichen Experimentator an weiblichen Dementia praecox-Fällen gewonnen wurden.
Wir können im folgenden aus der anregenden Arbeit, die eine Fülle von neuen Fragestellungen aufzwingt, nur das Wichtigste hervorheben und müssen im Übrigen auf die Arbeit selber verweisen.
Der Autor fand, daß das wahrscheinliche Mittel der Reaktionszeit boi den normalen Männern in den eiuzelnen Wiederholungsscrien sehr langsam bis zur vierten Serie abnimmt, bei dieser sowie bei der fünften Serie steigt