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Im ersten Teile ihrer Arbeit stützt sich die Autorin auf folgendes Assoziationsmaterial; 1. wurde auf 50 Reizwörter während sechs Wochen jede Woche einmal reagiert. Die Versuchspersonen waren vier Ungebildete (Wärter), 2. wurde auf 25 Reizwörter zu gleicher Zeit während sieben Tagen täglich reagiert. Hiezu waren die Versuchspersonen fünf Wärter, wovon vier die gleichen, wie bei der wöchentlichen Repetition. Es wurden bei beiden Versuchsreihen bei den einzelnen Repetitionen dieselben 50 resp. 25 Reizwörter vorgelegt. Neben den gewöhnlichen Notierungen (Reaktionszeit, Reproduktion usw.) wurde auch noch der galvanische Ausschlag nach jeder Reaktion gemessen. Diese Versuche wurden von einem männlichen Experimentator gemacht.
Was Pfenninger in seiner vorstehend referierten Arbeit bezüglich Reaktionszeit, Komplexmerkmalen und psychologischer Bedeutung des Reaktionswechsels gefunden hat, konnte die Autorin voll und ganz bestätigen, soweit ihr Assoziationsmaterial diese Nachprüfung zuließ. Bei täglicher Repetition der Versuche zeigten sich prinzipiell die gleichen Resultate, wie bei wöchentlichen Expositionen, nur verringern die rascher aufeinanderfolgenden Wiederholungen die Emotionsgröße der Reize und finden die früheren Reaktionen reproduktionsbereiter vor.
Was nun die psychogalvanischen Erscheinungen anbetrifft, geht bei den wöchentlichen Repetitionen die Größe des galvanischen Ausschlages dem wahrscheinlichen Mittel der Reaktionszeiten auffälligerweise nicht parallel: während die Reaktionszeit bei der ersten Exposition am größten ist und dann bedeutend abnimmt, um in der vierten und fünften Wiederholung gleichzubleiben respektive zuzunehmen, zeigt der galvanische Ausschlag sein Maximum in der zweiten Exposition, steigt also von der ersten zur zweiten Serie, um erst nachher kleiner zu werden, allerdings ist die Abnahme in der vierten und fünften Serie, ähnlich dem Verhalten der Reaktionszeit, eine relativ recht geringe. Dieses Auseinandergehen von Reaktionszeit und galvan