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Eines der Themen, welche für die Diskussion in der Psychiatrischen Sektion dieses Kongresses gewählt wurden, war die Psychoanalyse. Die Koreferenten waren Pierre Janet (Paris) und C. G-. Jung (Zürich); ihre Berichterstattung lag gedruckt vor und wurde vorher verteilt, nicht bei der Versammlung vorgetragen. Janet gab auf 52 Seiten eine Schilderung der Psychoanalyse, wie er sie aufgefaßt hatte, samt einer Darlegung ihrer Beziehungen zu seinem eigenen Werk und hielt dabei seine Verachtung ihrer Fehler und Schwächen nicht zurück. Den grüßten Teil seines Berichtes nahm die Beschreibung seiner eigenen Anschauungen der Neurosen ein, wobei mehrere Fälle aus Publikationen, die ein Vierteljahrhundert zurückliegen, mit allen Einzelheiten wiedergegeben wurden. Sein Leitsatz war, daß alles Richtige in der Psychoanalyse Freud von ihm entlehnt habe, und daß alles, was nicht auf diese Weise entlehnt wurde, auch nicht richtig sei. Er behauptete, da seine Arbeiten Freud „inspiriert“ hätten, bedauerte aber zugleich, daß dieser sie „unkritisch aufgenommen“ habe. Wir wollen die folgende Stelle zitieren, um zu zeigen, worauf sich diese Selbsttäuschung gründet: „Tout au plus ces auteurs (Breuer und Freud, in den Studien, wohlbemerkt) changeant-ils quelques mots dans leur description psychologique: ils appelaient psychoanalyse ce que j'appelais analyse psychologique, ils nommaient ‚complexus‘ ce que j'avais nommé ‚système psychologique‘ …; ils baptisaient du nom de ‚catharsis‘ ce que je désignais comme une dissociation des idées fixes ou comme une désinfection morale. Les noms étaient différents mais toutes les conceptions essentielles, même celles qui étaient encore sujettes à la discussion, comme celle du ‚système psychologique‘, étaient acceptées sans modification. Encore aujourd'hui si on laisse de côté tes discussions aventureuses et si on examine seulement les observations publiées par des élêves de M. Freud à propos des souvenirs traumaliques, on retrouve encore des descriptions trè