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Dr. Jung will die Hysterie als Überlrugungsneurose von der Paraphrenie als Introversionspsychose prinzipiell unterscheiden und meint, daß die Abwendung von der Realität nur die Demenz, nicht aber die Hysterie charakterisiere. Wir sind dieser Auffassung bei anderer Gelegenheit entgegengetreten, und halten dafür, daß auch die geräuschvolle Interessevergeudung des Hysterischen einer Verschiebung, einer Realitätsflucht ihr Entstehen verdankt und als phantastischer Ersatz der unlustvollen Wirklichkeit aufzufassen ist. Dieser prinzipielle Gegensatz hindert uns aber nicht, die Richtigkeit der (eigentlich von Freud und Abraham aufgestellten, von Jung seinerzeit geleugneten) Tatsache anzuerkennen, daß die Hysterischen, die ihre Libido auf andere Objekte der Außenwelt vorschieben, bedeutend weniger weltfremd sind, als die Paraphreniker, da ja diese ihre Liebe ganz auf ihr „Ich“ zurückziehen und den Dingen der Welt affektlos gegenüberstehen. Die Symptomatik der Hysterie und der Paraphrenie versucht nun Jung in dieser Arbeit charakterologisch zu verwerten. Er glaubt die Menschen überhaupt in zwei Gruppen einteilen zu können in die Übertragenden (statt Übertragung [Freud] will Jung den Terminus Extraversion einfuhren) und die Introvertierenden. Zu den Übertragungs-typen rechnet Jung die Positivisten (die „tough-minded“ nach dem Ausdrucke von W. James) die „den materiellen Dingen und den objektiven Realitäten vertrauen“, sich nur auf reine Empirie stützen, „auf der ewig wechselnden Oberfläche der phänomenalen Welt“ verweilen, sonsualistisch,