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Die Patientin, eine 29jährige Frau, kam in das Krankenhaus infolge eines Aufregungszustandes, der dadurch veranlaßt worden war, daß sie die Fähigkeit für sexuelle Empfindungen, die früher bei ihr sehr ausgeprägt gewesen war, verloren hatte; sie machte dafür ihre Mutter verantwortlich und meinte, daß in Anwesenheit ihres Vaters das Ereignis nicht eingetreten wäre. Der Autor gibt eine detaillierte Darstellung ihres bisherigen Sexuallebens und berichtet über den von ihm durchgeführten Teil der Psychoanalyse (Traumdeutung usw.). Es war ganz klar, daß die Patientin ihr ganzes Leben hindurch von der Liebe zu ihrem Vater beherrscht worden war, mit dem sie in der Kindheit sexuelle Erlebnisse gehabt hatte; die sexuelle Anziehungskraft, die der Vater auf sie ausübte, war völlig bewußt (wie es bei der Dementia praecox öfters der Fall ist) und das hier beigebrachte Material liefert wieder eine neue Stütze für die Realität der inzestuösen Strebungen. Die Patientin war auch homosexuell, was vom Verfasser auf der Grundlage des Inzests und Narzißmus aufgeklärt wird. Die Details der mitgeteilten Analyse werden in höchst überzeugender Weise vorgeführt.
Ernest Jones.