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Der Verfasser vertritt die Annahme, daß es für jede Psychose eine korrespondierende Neurose gebe, und vermutet, daß der Unterschied zwischen den beiden auf die größere Schutztätigkeit der in den letzteren wirksamen Mechanismen zurückzuführen sei, so daß die Neurose als Schutz gegen die Psychose dient. Die Ähnlichkeiten zwischen Dementia praecox und Hysterie werden als Beispiel für diesen Satz herangezogen und ebenso die Zwangsneurose (die hier als Psychasthenie bezeichnet wird) mit der Neurasthenie verglichen; die beiden letztgenannten Krankheiten, werden durch unerledigt gebliebene sexuelle Konflikte verursacht; hier bezieht sich der Autor auf die psychoanalytischen Untersuchungen, durch welche diese Behauptung gestützt wird.
Ernest Jones.