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Dr. Goloouscheff berichtet folgenden Krankheitsfall: Fine junge Dame kommt zu ihm mit der Frage, ob ihr anormales Khelehen nicht die Ursache in einer Abnormität ihrer Genitalien habe. Sie ist fünf Jahre verheiratet und virgo intacta geblieben. Bei jedem Versuch des normalen Koitus hörte die Erektion bei ihrem Manne plötzlich auf und er begnügte sich mit dem äußerlichen Verkehr, was ihr schließlich ekelhaft wurde und ihre Liebe auslöschte. Goloouscheff findet sie normal und wendet sich an ihren Mann. Dieser ist 27 Jahre alt, körperlich gesund, gut gebaut, zeigt produktive künstlerische Veranlagung. Mangelhaftes sexuelles Bedürfnis. Keuschheit bis zur Heirat, keine Onanie, Pollutionen weder häufig noch peinlich. Ängstlich eifersüchtig infolge seiner Impotenz. Angeblich kein Versuch, seine Frau durch gegenseitige Masturbation zu befriedigen, keine Abneigung gegen die Idee des Koitus, nur ein unüberwindlicher Ekel vor dem weiblichen Genitale.
Die wiederholten Versuche, ihn im einfachen Gespräch auf seine ersten sexuellen Eindrücke zu führen, bleiben erfolglos. Goloouscheff entschließt sich zur Anwendung der Hypnose und in dieser reproduziert endlich der Patient folgende Erinnerung aus seinem sechsten Jahre. Er wird von seiner Kinderfrau ins Bad geführt, wo die gleichzeitig mit ihm badenden Wäscherinnen sein Glied berühren und ihm ihre Genitalien in den schamlosesten Stellungen zeigen. Goloouscheff meint, das letzte psychische Trauma entdeckt zu haben und suggeriert dem Patienten, die Erzählung nach dem Erwachen zu wiederholen. Derselbe ist verwundert, daß die Ursache seines Ekels entdeckt