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Um einen rätselhaften Vorgang verständlich zu machen, kann man zwei Methoden anwenden. Die erste besteht darin, daß man auf die Suche nach einer stets vorhandenen und notwendig mit ihm verknüpften Ursache geht. Ist diese gefunden, so ist unser Wissen um einen neuen Kausalzusammenhang bereichert, und wir haben es unter Umständen in der Hand, durch Beseitigung der gefundenen Ursache auch deren Wirkung aufzuheben. Beispiel für diese Art der Forschung ist die Auffindung der Bazillen als erregende Hauptursachen der Infektionskrankheiten. Man hat in jeder Art von Bazillus einen für eine bestimmte Art Krankheit verantwortlich zu machenden Faktor gefunden; ohne diesen gibt es diese Krankheit nicht, und das Rätsel ist gelöst. Die zweite Methode ist davon ganz verschieden: man gibt seinen bisherigen Standpunkt auf und setzt sich ganz wo anders hin, so daß ein neues Blickfeld entsteht, und von da aus besieht man nun das zu Rede stehende Problem von neuem. Man wird von der Hoffnung getrieben, den Dingen auf die Spur zu kommen, wenn man sie von einer anderen Seite her erschaut (Oswpsiv). Beispiel: die Erklärung der rückläufigen Planetenbahnen. Hier bleibt nichts anderes übrig, als jeden geozentrischen Eigensinn aufzugeben, sich in die Sonne zu setzen, am besten aber noch weiter abseits, und von dort aus die Bahn der Erde und der Planeten in völlig gesetzmäßiger und gleichförmiger Art laufen zu sehen. Welche von diesen beiden Methoden der Forschung gewählt werde, das hängt von einem gewissen wissenschaftlichen Instinkt ab, der den Mut zu einem sicheren Griff verleiht, und es stellt sich eben oft genug heraus, daß der eine der beiden Wege im Sande verläuft, während der andere nicht nur zum Ziele führt, sondern auch mit einem Male noch weitere Perspektiven eröffnet, die das Thema einer Spezialfrage in das Gefüge eines höheren wissenschaftlichen Ganzen einordnen. Man kann von der Erde aus und mit der Erde als hartnäckig festgehaltenem Zentrum aller Mechanik nach den vermeintlichen „