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Patienten klagen während der Analyse manchmal (auf der Höhe des Widerstandes) über Schläfrigkeit, drohen sogar damit, daß sie einschlafen werden. Sie drücken so ihre Unzufriedenheit mit der zwecklosen, unsinnigen und langweiligen Kur aus. Der Arzt erklärt ihnen, was sie mit ihrer Drohung bezwecken, worauf sie meist wieder munter werden, zum Beweis dessen, daß man das Richtige getroffen hat. Einer meiner Patienten ließ aber nicht mit der Drohung sein Bewenden sein, sondern schlief einigemal wirklich ein. Ich ließ ihn ruhig gewähren und wartete ab, wußte ich doch, daß er (schon mit Rücksicht auf die Kostspieligkeit der durchschlafenen Zeit) nicht lange wird ruhig schlafen können, wußte auch, daß ihm diesmal auch darum zu tun war, meine Methode, ihn reden zu lassen und selber zu schweigen, ad absurdum zu führen. Ich schwieg also und der Patient schlief richtig etwa fünf Minuten lang, schreckte aber dann auf und setzte die Arbeit fort. Er wiederholte dies drei oder viermal. Beim letzten solchen Fall hatte er einen Traum, dessen Deutung die Annahme rechtfertigte, daß der Patient darum diese eigentümliche Art des Widerstandes wählte, weil er damit auch unbewußten passiv-homoerotischen Phantasien Ausdruck geben konnte. (Phantasie von Überwältigtwerden im Schlafe.) Ähnlich erklärt sich der Wunsch vieler Patienten, daß man sie hypnotisieren möge.