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In dieser kurzen Arbeit wird mit besonderem Nachdruck auf die Stellung des Unterbewußten im Rahmen der psychologischen Wissenschaft hingewiesen. Es ist mir nicht klar, warum Dr. Wanke diese neue Psychologie, welche bisher den Namen Psychoanalyse führte, Metapsy chologie heißen will. Der Autor, der sich teilweise zu Freuds Anschauungen bekennt, sucht den Anschluß an die offiziell geltende Psychologie und setzt auseinander, wie verwandt die theoretische Basis der Psychoanalyse mit den Theorien von Th. Lipps, Forel, Dessoir, Janet etc. ist. Die Verwandtschaft scheint uns eine sehr weitläufige zu sein, namentlich was Janets Lehren betrifft. Wanke bedauert es, daß sich der Ausdruck „unbewußt“ für unterbewußt eingebürgert hat. Er versteht unter unbewußt z. B., was in diesem Augenblicke in einer mir fremden Stadt vorgeht. (Wir würden eher sagen, das sei uns unbekannt.) Unterbewußt heißt ihm, was einmal im Bewußtsein vorhanden war, jetzt aber verloren gegangen ist. Wir wundern uns darüber, daß Wanke, dem die Bestimmung des Begriffes Unbewußt, welche Professor Freud noch kürzlich in dieser Zeitschrift gab, wohl nicht unbekannt ist, eine so vollständige theoretische Unkenntnis der psychoanalytischen Terminologie zeigt. Der von ihm verteidigte Ausdruck unterbewußt, bemerkt er, decke sich mit dem französischen Ausdrucke: subconscient. (Der von uns festgelegte Ausdruck unbewußt deckt sich eben mit dem französischen inconscient.) Diesem sprachlichen Argument fügt Wanke ein zweites hinzu: „Man spricht vom Unterbewußtsein und niemandem würde es einfallen, von einem „Unbewußtsein“ zu sprechen.“ Die Bescheidenheit des Psychoanalytikers darf nicht so weit gehen, daß er verschweigt, er sei dieser Niemand, der sich erlaube, sich dieses Terminus zu bedienen.
Wir müssen also gegenüber dem gut gemeinten und gut geschriebenen Artikel von Dr. Wanke, der der Psychoanalyse sicher freundlich gegenübersteht, geltend machen, daß wir aus guten Gründen nicht geneigt sind, den Terminus „Unbewußt“ mit