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Kürzlich hatte ich Gelegenheit, hier mit Nachdruck auf diese große französische Revue hinzuweisen, welche bestrebt ist, der Entwicklung der Psychoanalyse aufmerksam zu folgen. Namentlich die bedeutungsvollen und umfangreichen Arbeiten von Ladame, Regis und Hesnard bewiesen das hohe Interesse, das französische Neurologenkreise für die Psychoanalyse haben. Der Artikel von Cour bon geht von Freuds jüngstem Buche „Totem und Tabu“ aus1), dessen erster, die Inzestscheu der Wilden behandelnder Abschnitt besonders herangezogen wird. Der Autor irrt, wenn er annimmt, daß Professor Freud die Inzestscheu der Wilden als beweisendes Argument für das Vorhandensein des allgemoinmenschlichen Inzestwunsches aufstellt. Eines solchen Beweises bedarf es nach den Resultaten der psychoanalytischen Arbeiten nicht mehr. Die Freudsche Theorie des Inzestthemas hat hier nicht eine Stütze