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Der Autor hatte folgende Versuchsanordnung: 22 Versuchspersonen, nämlich einer ungebildeten und drei gebildeten Frauen, vier ungebildeten und zwölf
gebildeten Männern und zwei Kindern wurden aus dem Jungschen Reizwörterschema je 25, in 2 Fällen nur 20 aufeinanderfolgende Reizwörter vorgelegt, dabei neben den gewöhnlichen Beobachtungen (Reaktion, Reaktionszeit, Reproduktion etc.) auch der psychogalvanische Ausschlag gemessen und notiert. Nachdem die Versuchsperson auf alle 25 resp. 20 Reizwörter reagiert hatte, wurde nach einer Pause von 5 Minuten der gleiche Versuch mit den gleichen Reizwörtern wiederholt. In 6 der Fälle wurde so der Versuch dreimal, in zweien viermal, in den übrigen fünfmal wiederholt, so daß in 106 Serien 2595 Assoziationen aufgenommen wurden.
Der Verfasser sucht zuerst zu zeigen, daß der galvanische Ausschlag nichts Akzidentelles, sondern der Ausdruck affektiver Vorgänge ist; er konnte aus seinen Versuchen folgende Formel ableiten: „Wird ein Reiz, der im ersten und zweiten Versuche einen über dem arithmetischen Mittel sämtlicher Ausschläge des betreffenden Versuches liegenden Ausschlag ausgelöst hatte, in nicht zu kurzen Zeitabständen drei- bis fünfmal wiederholt, so tritt mit einer Wahrscheinlichkeit von 76% wieder ein über dem arithmetischen Mittel liegender Ausschlag auf; ist bei der ersten und zweiten Exposition der galvanische Ausschlag unter dem arithmetischen Mittel, so bleibt er in 75.5% auch in den folgenden Wiederholungsversuchen unter dem arithmetischen Mittel.“ Daraus schließt er mit Recht, daß es affektive Einflüsse sein müssen, die den galvanischen Ausschlag wesentlich bedingen, da die intellektuelle Seite des Assoziationsvorganges nicht in der Weise variieren kann, wie sie durch die Regelmäßigkeit des Auftretens des galvanischen Phänomens im Wiederholungsversuch zu Tage tritt.
Er untersuchte dann ferner die Frage, wie sich ein „großer“ Ausschlag in der ersten und zweiten Versuchsserie in den folgenden Versuchen verhalte, ob er stet