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Der Autor fand, daß der psychogalvanische Reflex am stärksten an der Hohlhand und der Fußsohle, weniger stark an dem Handrücken, der Stirn
und in der Achselliöhlengegend, schwach, aber immer noch deutlich erkennbar im Bereich der vorderen Halsgegend, der Brust, des Bauches und der Beugeseiten der Extremitäten, oft auch noch an der Streckseite des Vorderarmes auftritt. Auf den Wangen, dem Rücken, der Nacken- und Gesäßgegend, sowie dem übrigen Extremitätenbereich ist der Galvanometerausschlag gering oder fehlt'sogar ganz. Ähnlich wie die zuletzt genannten Bezirke verhalten sich die Zunge und die Lippen. Er zeigt dann, daß der Stärke der Galvanometerausschläge die Dichtigkeit der Schweißdrüsen in den betreffenden Körperregionen parallel gehe. Experimentell zeigte es sich, daß bei eiuer subkutanen Injektion von 1·0 mg Atropin. sulfuric, „unmittelbar und während der nächsten 10 bis 15 Minuten nach der Einverleibung der Galvanometerausschlag in normaler Stärke vorhanden war; nach 15 bis 25 Minuten wurde er deutlich kleiner und nach zirka 30 Minuten war auch nach Anwendung der stärksten Reizung keinerlei Reaktion mehr zu erkennen. Die Zeit zwischen der Injektion und dem vollständigen Verschwinden des Phänomens entsprach offenbar derjenigen, innerhalb welcher das Atropin vollständig resorbiert wurde und seine Wirkung einsetzen konnte“. Der Autor schließt daraus, daß „das psychogalvanische Phänomen an die Schweißdrüsen gebunden sei und daß auch bei einfachen psychischen Vorgängen ähnliche Änderungen der Schweißdrüsentätigkeit stattfinden, wie sie am Gefäßsystem beobachtet werden“.
J. B. Lang (Zürich).