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Ein Paranoiker klagt in der 88sten Stunde über Kribbeln im Ohre, das jedesmal ohne bestimmte Veranlassung auftritt. Weiter äußert er sich folgendermaßen darüber:
„Bisweilen, wenn man sitzt und etwas liest, das nichts damit aus-zustehen hat.
Oder wenn was gesagt wird, eine Anspielung, um es noch deutlicher zu machen, um mich aufmerksamer zu machen, daß es eine Anspielung ist.
Daß dort auch die Wahl zwischen rechts und links einigermaßen durchgeführt ist.
Wenn du das eine nicht gestehen willst, wird man dich in Verdacht des anderen bringen.
Wenn das Kribbeln im rechten Ohr auftritt, dann will das sagen: Gib mal acht, gestehe mal, daß du das Mädchen geschändet hast!“ (Er meint, von der ganzen Welt verfolgt zu werden, um ihn zum Geständnis einer — in Wirklichkeit nicht vollzogenen — Notzucht an einem bestimmten Mädchen zu zwingen.)
„Und wenn das Kribbeln am linken Ohr auftritt, das ist dann alles was wir hier besprochen haben: der Sadismus, daß ich meine Frau nicht koitiert habe, Homosexualität und all diese Dinge.
Dann wirst du davon in Verdacht kommen.“
Zur Erklärung findet er außer dem Hinweise, daß man die Kinder lehrt, die rechte Hand an erster Stelle zu benutzen, daß ein Mädchen fragen, auch heißt: um ihre Hand fragen, und daß man bei der Heirat einander die rechte Hand geben soll, und den Trauring an der Rechten, den Verlobungsring links trägt, nur eine tatsächliche Erinnerung.
In der Turnstunde hatte er Schwierigkeit, im Gedächtnis zu behalten, ob er mit dem rechten oder mit dem linken Bein die Übung beginnen sollte. Darauf hatte die Mutter erfunden, ihn in der rechten Hosentasche sein Taschentuch tragen zu lassen, das ihm dann als mnemotechnisches Hilfsmittel diente. — Schon damals ist