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Ein Bremer Arzt gibt hier eine kurze Darstellung und Kritik der Analyse. Kurz seien die Hauptirrtümer des Artikels angedeutet: Verdrängte Affekte sind durchaus nicht stets sexuellen Ursprungs. Eine somatische Konversion ist nicht für alle Neurosen typisch. Die Bildung von Zwangszuständen stellt sich der Autor ziemlich einfach vor: „Das Unbewußte macht sich selbst etwas vor, weil es nicht wagt, Farbe zu bekennen und die Erotika einzugestehen“. Das Beispiel, das der Verfasser von Zwangsvorstellungen gibt, ist ein Fall von Schulangst. Die kindlichen Sexualneigungen unterliegen nicht nur moralischen Hemmungen, sondern auch den Veränderungen des Organismus. Der Ödipuskomplex kann unmöglich als ein „Vorgang“ bezeichnet werden. — Die komplizierten seelischen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern werden kaum angedeutet.