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Die Ereignisse in der großen Welt haben auch auf die Tätigkeit unserer Vereinigung ihren Einfluß geübt. Die Vorbereitungen zum Kongreß waren in vollem Gange, eine stattliche Anzahl von Meldungen zur Teilnahme lag vor, insbesondere war auch die Tagesordnung des Kongresses bereits mit einer Reihe von Vorträgen besetzt, als Interessen anderer Art sich gebieterisch in den Vordergrund drängten. Unser Kongreß mußte daher, gleich vielen anderen wissenschaftlichen Veranstaltungen, auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Der interimistische Vorstand wird die Geschäfte der Vereinigung in der bisherigen Weise erledigen, bis die internationalen Verbindungen wieder hergestellt sind.
Die Vorstände der Ortsgruppen werden gebeten, für den Fortgang der wissenschaftlichen Arbeiten in ihrem Kreise Sorge zu tragen, soweit die Verhältnisse es zulassen, und durch Berichte an die Zentrale die Beziehungen zur Gesamtvereinigung nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten.
Die „Internationale Zeitschrift“ wird den Mitgliedern weiter zugehen, soweit der Versand nicht durch den Krieg verhindert wird. Auch „Imago“ erscheint weiter. Das „Jahrbuch“ liegt seit Ende Juli zum Versand bereit, kann jedoch vorläufig nicht befördert werden.
Von Vorgängen innerhalb der Vereinigung ist zu berichten, daß die Ortsgruppe Zürich am 10. Juli mit 15 Stimmen den Austritt aus der Vereinigung beschlossen hat. Der Beschluß wird damit begründet, daß die Freiheit der Forschung innerhalb unserer Organisation nicht mehr gewährleistet sei. In gegenwärtiger Zeit erscheint es nicht angebracht, dieser Behauptung eine Kritik entgegenzustellen. Wir dürfen uns aber der Erwartung hingeben, daß die Kontroversen, welche namentlich unseren letzten Kongreß in München so empfindlich gestört haben, durch den erwähnten Beschluß der Züricher Gruppe beendigt seien.
Der interimistische Vorsitzende: Dr. K. Abraham.