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Aus der Analyse einer jungen Frau, welche manche Anzeichen hysterischer Störung aufwies, möchte ich hier einen Beitrag zur Frage der Psychogenese der Bewegungsangst liefern, welche unlängst Dr. Karl Abraham in einem wertvollen Artikel behandelt hat.1) Die Patientin B. zeigte zwar nicht ausgesprochene Angst vor rascher und rhythmischer Bewegung, aber intensiven Abscheu, sogar Ekel. Dr. Abraham erwähnt Fälle von Neurotikern, welche Angst vor der Bewegung auf abwärts führenden Wegen verspüren. B. konnte nur mit Mühe dazu gebracht werden, eine Straße, welche eine — wenn auch nur sanfte — Neigung nach abwärts aufwies, zu gehen. Ihre Abneigung begründete sie damit, daß das Abwärtsgehen den „ganzen Körper erschüttere“ (totum pro parte). Gegen das Reiten zeigte sie eine ambivalente Einstellung. Nicht nur das Zusehen machte ihr großes Vergnügen, sondern sie wünschte selbst oft, reiten zu können, ohne jemals diesen Wunsch realisieren zu können. Dabei