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Auf Grund diesbezüglicher Erfahrung wirft der Autor die Frage auf, ob die Disposition zu Dementia praecox nicht auf Keimschädigung infolge durchgemachter Syphilis der Eltern beruht und ist geneigt, diese Frage in positivem Sinne zu beantworten, erwartet aber die endgültige Lösung des Problems von den neueren, verfeinerten Methoden des Luesnachweises. Unter anderem berührt er in seiner Besprechung die Unhaltbarkeit der Ansicht der Freud-Schule, wonach „rein psychische Faktoren als alleinige Ursachen der Dementia praecox in Betracht kommen, etwa, wie Jung annimmt, in Form eines „verankerten Komplexes“.
Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, wie unrichtig eine solche einseitige Darstellung der Freudschen Neurosenlehre ist. Nie hat Freud von der „rein psychischen“ Ätiologie der Neurosen gesprochen, sondern die Bedeutsamkeit dispositioneller Faktoren daneben von Anfang an anerkannt. Schon sehr früh wies er auf Abnormitäten der Keimanlage und auf