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Daß unser Traumleben in Zeiten, da der Weltkrieg alle Gemüter be-wegt, nicht unbeeinflußt von seiner ehernen Stimme bleibt, ist selbstverständlich. Aber es erscheint uns sonderbar, wenn die Kriegsereignisse Phantasien und Wünsche, die wir uns selber niemals eingestehen würden, in unseren Traumgebilden erstehen lassen. Wenn ich nun nachstehenden Traum veröffentliche, so geschieht es einzig aus dem Grunde, um einen neuen Beleg für die machtvolle, unbesiegbare Herrschaft des Unbewußten über die menschliche Seele zu erbringen. Die Dame, deren Unbewußtes den Traum schuf, ist von so makellosem, vornehmem Charakter, daß ich getrost ihr Traumerlebnis mitteilen darf, ohne daß die Veröffentlichung die Träumerin oder mich kompromittierte.
Zum Verständnis des Traumes sei mitgeteilt, daß die hochangesehene, feingebildete Dame fünfzig Jahre zählt, Witwe eines vor ungefähr zehn oder zwölf Jahren verstorbenen höheren Offiziers und Mutter erwachsener Söhne ist, deren einer derzeit im Felde steht.
Der Trauminhalt ist folgender:
Sie geht ins Garnisonsspital Nr. 1 und sagt dem Posten beim Tor, sie müsse den Oberarzt …. (sie nennt einen ihr unbekannten Namen) sprechen,