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So wie jeder, von dem es bekannt ist, daß er sich mit der Traumdeutung beschäftigt, werde ich öfters von Bekannten, bei denen die Phantasie durch die Möglichkeit, ein Verständnis des Traumes zu erlangen, stärker angeregt wurde, als der selbständige Forschungstrieb, mit Erzählungen von Träumen stark behelligt, die natürlich, da sich die Durchführung einer Analyse durch die Umstände verbietet, weder Wert noch Interesse für mich haben. Hie und da gelingt es allerdings, schon nach einigen Fragen ziemlich tief in den Sinn des Traumes einzudringen, und zwar besonders oft bei jenen Träumen, die gerade wegen der besonderen Sinnlosigkeit und Unverständlichkeit des manifesten Trauminhaltes erzählt werden.
So erzählt mir ein Freund lachend, er habe heute nacht oder eigentlich morgens, knapp vor dem Erwachen, einen Traum gehabt, dem er gar keine Beziehung auf sein Seelenleben zugestehen könne. Der Traum laute:
„Ein paar Negersoldaten mit auffallend blanker und straffer Haut, Gewehr im Arm, voran ein Unteroffizier, der einen Kinderwagen aus braunem Strohgeflecht, wie ihn die armen Leute benutzen, schiebt. Er schimpft und schlägt die Soldaten, ich rufe ihn deshalb zu mir her und schrie ihn an: Was heißt das, du willst mir diellasse verderben?“