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Der Autor ist sich klar über den psychogenen und infantilen Ursprung des Stotterns (wie der öfters koordinierten Errötenangst) und leitet dasselbe von zwei Charaktereigenschaften der betreffenden Kinder ab: Sie besitzen einerseits einen leicht beweglichen Vorstellungsinhalt mit übereifriger, affektbetonter, überstürzter Intension zu reden; anderseits empfinden sie nichts unangenehmer, als in erregter Weise ihren Gedanken Ausdruck zu geben, und sind bestrebt, vor Fremden, Vorgesetzten oder Respektpersonen sich nur leidenschaftslos, neutral und indifferent auszudrücken, um ihr leicht erregbares Innenleben zu verhüllen. Es ist ersichtlich, wie sehr dem Autor die Begriffe des psychischen Konfliktes, der Verdrängung und des Unbewußten zu nutze kämen und wie vertiefend die Individualanalyse auf seine Ansätze einer Lehre einwirken würde.
Dr. E. Hitschmann.