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Diese Schrift beweist die alte Wahrheit, daß das Stottern als Neurose durch Suggestion (Übertragung), durch imponierende Dialektik sowie durch längeres Beschäftigtsein mit dem Kranken (Sprachübungen) zu heilen ist. Der Autor rühmt eine seiner Methoden, nämlich den Patienten an einem Modell das Zustandekommen der Laute zu demonstrieren!
Bedauerlich ist, daß diese so strebsamen und geduldigen Sprachärzte noch immer nicht die ganze Persönlichkeit des Stotterers, seine Psyche, sein Unbewußtes ins Auge fassen und den Wurzeln der am Sprechen zum Ausdruck kommenden Psychoneurose psychoanalytisch nachgehen. Man vergleiche folgende, so Vieles andeutende Schilderung des Autors: Das 17jährige Fräulein hat schon als Kind gestottert und ist deshalb in der Schule erheblich zurückgeblieben. Sie ist schon einmal vergeblich behandelt worden. Mit Fremden spricht