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Das auf dem ersten psychoanalytischen Kongreß in Salzburg ins Leben gerufene „Jahrbuch“ liegt nunmehr, nach fünfjährigem Erscheinen, in neuer Form vor. Diese Umwandlung war durch verschiedene, äußere und innere Gründe bedingt. Als eigentlich erstes psychoanalytisches Periodikum gegründet — die früher eröffnete Reihe der „Schriften zur angewandten Seelenkunde“ greift in Form und Inhalt über die Absichten eines solchen hinaus — wurde es anfangs, unter der Redaktion von C. G. Jung (Zürich), seiner Aufgabe völlig gerecht, „die fortlaufende Publikation aller Arbeiten“ zu ermöglichen, „die sich in positivem Sinne mit der Vertiefung und Lösung unserer Probleme beschäftigen“ (Vorbemerkung der Redaktion in Band I, ). Das Organ trug jedoch gleich von Anfang an viel eher den Charakter eines Archivs an sich, über den auch die erste, weil einzige Übersicht der psychoanalytischen Literatur im I. Bande (abgeschlossen in der ersten Hälfte des II. Bandes) um so weniger hinwegzutäuschen vermochte, als auch die Er-scheinungsform (zweimal jährlich) dem Titel nicht ganz entsprach. Als mit der Publikation des von Stekel und Adler angeregten „Zentralblatt für Psychoanalyse“ die singuläre Stellung des „Jahrbuches“ erschüttert war, versäumte es, sich den geänderten Verhältnissen anzupassen und begnügte sich damit, eine Publikationsstelle für die umfangreicheren Abhandlungen zu bleiben, wodurch der archivische Charakter noch stärker zur Geltung kam. Auch den späteren noch einschneidenderen Neugründungen der „Internationalen Zeitschrift für ärztliche Psychoanalyse“ und „Imago“ gegenüber verhielt sich das Jahrbuch resistent und suchte seine überlebte Funktion fortzusetzen, ohne dem bei der Fülle und Mannigfaltigkeit der Publikationen immer stärker hervortretenden Bedürfnis nach einem wirklichen „Jahrbuch“ gerecht zu werden. Dieser äußerlichen Starrheit stand eine innere Wandlungstendenz gegenüber, derzufolge das Jahrbuch eigentlich auch schon aufgehört hatte, seinem ursprünglich geplanten Zw