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Der Briefwechsel stammt aus dem Jahre 1913 und ergänzte die Analyse Loys durch Jung; nach Loy existiert keine „knappere und leichtfaßlichere Darstellung der psychoanalytischen Methode“, als dieser Briefwechsel. (?) Freud hat im „Jahrbuch der Psychoanalyse“ seine Stellung zu Jungs Ergänzungen und Verbesserungen seiner ureigenen Methode klargelegt und es wäre nun zu erwarten, daß Jung seine pädagogisch-anagogische Methode umbenennt. Jung erklärt, er sei in „erster Linie Forscher, nicht Praktiker“: was uns beweist, daß er von der Vollendung seiner Selbstanalyse noch weit entfernt ist. Die Anzahl der Widersprüche gegen die Psychoanalyse wird jedoch hier noch übertroffen durch Unklarheiten, der Stil ist zuweilen wenig nachahmenswert. Vgl. z. B. S. 125: „Die Relativität der ‚Wahrheit‘ ist eine altbekannte Tatsache und hindert nichts — bloß den Dogmen- und Autoritätsglauben —, wenn sie es täte. Aber auch das tut sie nicht einmal.“
Es ist hier nicht der Ort, Jungs Tendenzen neuerlich abzuwehren; wie weit er in der Ablehnung des Sexuellen geht, ergibt sich z. B. daraus, daß ihm auch der Ödipustraum (der doch meist ein Pollutionstraum ist) so sym-bolisch und analysierbar ist, wie alle anderen auch!
Gänzlich auf den Kopf gestellt erscheint das Verhältnis der Psychoanalyse zur Psychanagogie, wenn gerade dem wissenschaftlichen Kausalismus