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Der Autor geht von der Betrachtung des präanimistischen Stadiums aus. Da dieses durch den Glauben charakterisiert wird, daß geheimnisvolle Kräfte von allen Gegenständen ausgehen, wurde der Name Emanismus vorgeschlagen. Es werden nun die verschiedenen Handfiguren, die man in den Höhlen von Sargas, Marsoulas usw. gefunden hat, gedeutet als Ausdrucksteile von Emotionen. Wilke macht z. B. darauf aufmerksam, daß die magischen Gesten der Urzeit noch im Gestus der Eidesleistung und des priesterlichen Segens in der katholischen Kirche fortleben. Ganz analoge Fingerstellungen kommen auch, wie A. Lehmann gezeigt hat, in den hysterischen Attacken vor. Besonders interessant sind die Stellungen des Mittelfingers, der bei den Römern und Griechen eine päderastische Bedeutung hat. Allmählich wurde sonderbarerweise aus dem „schamlosen Finger“ ein Heil- und Goldfinger, òάχτνλος íατριχὸϛ.