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Viele Patienten haben die Neigung, ihre Ideen und Einfälle durch Gleichnisse zu erläutern. Es sind oft wenig passende, „bei den Haaren herbeigezogene“ Analogien zu dem, was der Patient zu verdeutlichen sucht, sehr oft sind aber die Gleichnisse wirklich treffend, geistreich oder witzig. Ich finde, daß diese Produktionen des Analysierten besondere Aufmerksamkeit verdienen und daß sie oft einen direkten Zugang zum verborgenen psychischen Material gestatten. Ich möchte das an einigen Beispielen zeigen und wähle dazu die Gleichnisse einiger Patienten, die nicht müde wurden den Eindruck, den sie vom Fortgang der Analysenarbeit bekamen, mit Bemerkungen zu begleiten. Es sind also Gleichnisse zur Psychoanalyse.
„Die Analyse ist langweilig“ — sagt ein Patient — „sie gleicht der mühseligen Arbeit, mit der man Mohnkörner von Reiskörnern sondert.“
Die Wahl dieses Gleichnisses war nicht zufällig, das „Körnersuchen“ führte direkt zu Kinderszenen aus dem Leben des — infantil fixierten — Patienten.
„Die Analysenarbeit ist wie das Schälen von Hülsen-früchten“ — sagte ein anderer Patient. — „Man wirft die Schalen weg und behält die Bohnen.“ Die Analyse dieses Einfalles führte tiefer. Patient erinnerte, daß er als Kind die kleinen Kotstücke, die seine Schwester ausschied, Bohnen nannte. Von dieser Erinnerung eröffnete sich ein Weg zur Analerotik des Patienten.
„Ich finde den Unterschied zwischen Hypnose und Analyse so: die Hypnose ist wie der Pracker, der den Staub in die Kleider noch tiefer hineinschlägt, die Analyse aber ist wie der Vacuum-Cleaner, sie saugt die Symptome heraus.“ Dieser ausgezeichnete Vergleich ist dem bekannten Vergleiche Freuds, der die Hypnose und Analyse mit den von Leonardo