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Bei zwei Frauen, deren Zwangsbefürchtungen mit der Kinderlosigkeit zusammenhängen3) und in deren Unbewußtem die Regression von der genitalen und parentalen auf die Analerotik in ähnlicher Weise vor sich ging, wie bei der zwangsneurotischen Patientin Freuds,4) spielen Ungeziefer und Eier eine ganz besondere Rolle. Beide (es ist fast unglaublich, bis zu welchen Einzelheiten sich oft Neurosen wiederholen) leiden seit Kindheit an der Angst sie hätten Läuse im Haare. Merkwürdigerweise entdecken sie zeitweilig tatsächlich zu ihrem großen Schreck Exemplare dieses Ungeziefers auf der behaarten Kopfhaut, was aber kein Wunder ist, da sie eine unverständliche — und ihrer Parasitophobie scheinbar wiedersprechende — Nachlässigkeit in bezug auf die Haartoilette zeigen. In Wirklichkeit trachten unbewußterweise beide, solche Parasiten zu erwerben, da sie ihnen die trefflichste Gelegenheit bieten, in symbolischer Weise ihre tiefstversteckten Wünsche zu befriedigen: die verdrängte Sehnsucht nach vielen, sehr vielen Kindern (die ja tatsächlich wie Parasiten der Mutter aufwachsen5) sowie den Sadismus und die Analerotik, zu der sie nach der Enttäuschung an der Genitalität regredieren mußten (Töten des Ungeziefers, Wühlen im Schmutz). Damit die Analogie beider Fälle noch merkwürdiger wird, produzierten sie auch ein anderes Kopro-und Pädosymbol, das mir bis jetzt als solches unbekannt war, nämlich ein