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Leutnant X., der sich mit einer kriegstraumatischen Neurose in unserem Spital befindet, liest mir eines Tages den Schlußvers der letzten Strophe eines Gedichtes des so früh gefallenen Dichters Walther Heymann1) in sichtlicher Ergriffenheit folgendermaßen vor:
„Wo aber steht's geschrieben, frag' ich, daß von allenIch übrig bleiben soll, ein andrer für mich fallen?Wer immer von euch fällt, der stirbt gewiß für mich;Und ich soll übrig bleiben? warum denn nicht?
Durch mein Befremden aufmerksam gemacht, liest er dann, etwas betreten, richtig:
„Und ich soll übrig bleiben? warum denn ich?“